Freundeskreis Städtische Galerien Paderborn e.V.

 

Ein Kaufmann als Kunstfreund: 15. Juli - 17. September

Um die Jahrhundertwende gehörte es zum bürgerlichen
Selbstverständnis, eine Kunstsammlung zusammenzutragen.
Berlin, München, Frankfurt, Hamburg und Dresden waren die
Zentren des Sammelns. Hier lebte ein starkes Großbürgertum,
hier lebten die angesehenen Künstler, und hier hatten sich die
wichtigsten Kunsthändler niedergelassen, die es verstanden,
ihre Kundschaft mit hochrangigen Kunstwerken zu versorgen.
Ein solcher bürgerlicher Sammler war der in Leipzig geborene,
später in Dresden lebende Kaufmann Hermann Hugo Neithold
(1862-1939). Er war als Prokurist und leitender Einkäufer für
südamerikanische Wolle bei der sächsischen Kammgarnspinnerei
in Wilkau/Zwickau tätig. Hierbei erwarb er sich große
Verdienste, ein hohes soziales Ansehen und ein beachtliches
Vermögen, das er zu großen Teilen in Kunstbesitz anlegte.

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